Beratung Supervision Psychotherapie Psychoanalyse

Mag.a Ursula Narath

Mag.a Ursula Narath

Psychisch gesund, also nach klassischer Definition arbeits-, liebes und genußfähig Sein ist in manchen Phasen des Lebens keine Selbst­verständlichkeit. Zur Wiedererlangung des inneren Spielraumes dient die psychotherapeutische Arbeit.

Für Kurzinterventionen biete ich Beratung an.

Außerdem Selbsterfahrung für die Reflexion an Scheidewegen im Leben und für die Vorbereitung auf eine Ausbildung im Sozialbereich.

Psychotherapie und Psychoanalyse sind Methoden um Strukturveränderungen der Psyche anzustoßen.

Weiters biete ich Supervision und Fortbildung zu gesundheitsrelevanten Themen (z.B. burn-out, Süchte) an.

Blog

von Ursula Narath

So geht Demokratie nicht!

Das Gesundheitsministerium - in Form eines ranghohen Beamten - hat unter der Mitarbeit einiger Berater (!) - ein neues PsychotherapeutInnen-Gesetz ausgearbeitet, dass zu enormer Unruhe unter den PraktikerInnen führt.
Besonders sticht hervor, dass bisher keinerlei Einbeziehung der dzt Ausbildungsvereine vorgesehen war, obwohl sie es sind, die seit Jahrzehnten stetig an der Weiterentwicklung therapeutischer Ansätze arbeiten, kaum Forschungsgelder erhalten und die Fortbildungsangebote erstellen. Auch scheint im Entwurf keine Verbesserung für PatientInnen beabsichtigt zu sein.
Es ist bestürzend, dass, obwohl es um die psychische Gesundheite aller in Österreich wohnhaften Versicherten geht, die Kultur der lebendigen Demokratie mit Füßen getreten wird. Es gibt zwar ein gut funktionierendes System von Gesetzesvorhaben/ Begutachtungsgepflogenheiten unter Einbeziehung der befassten Personengruppen. Nur, was nützt das alles, wenn dieser usus ausgehebelt wird?
Und da geht es bloß um das "Wie".
Die Neuerungen sind haarsträubend, z.B. die Altersgrenze wird herabgedrückt und der Entwurf enthält theoretische Passagen, die praktisch dazu führen werden, dass nach Verabschiedung dieses Gesetzes in ca 10 Jahren die Zahl der AbsolventInnen extrem reduziert sein wird. Wir werden einen Versorgungsengpass haben, wie wir ihn heute schon von der Pflege her kennen.
Wer will das?

von Ursula Narath

 
Zuletzt wurde in Österreich im Zuge der Pandemie sehr häufig über Zusammenhalt und einschneidende Veränderungen unserer Lebenswirklichkeit öffentlich diskutiert, Stichwort Impfpflicht und Eingriff in Persönlichkeitsrechte. Die Stimmung ist aufgeheizt: einerseits herrscht Angst vor der Impfung, andererseits herrscht Angst vor Impfunwilligen.
Das Resultat ist ein Unverständnis für den jeweils anderen Standpunkt, was Gewalt und Misstrauen sät.
 
Die fortschreitende Korruption im politischen System, im Wirtschaftssystem, im Alltag beschleunigt die Destabilisierung. Korruption ist mehr als ein Finanzdelikt, sie ist das Ausscheren aus Vereinbarungen, eine egoistische Selbstbemächtigung auf Kosten anderer.
Unsere Demokratie ist eine sensible Größe, die dzt schwer in Mitleidenschaft gezogen ist, das ohnehin fragile Gesellschaftssystem schwankt. Unüberbrückbare Fronten entstehen. Das Auseinanderstreben hat (wieder) Einzug gehalten. Österreich ist reicher und ärmer zugleich geworden.
 
Aber es kommt noch schlimmer: Ein Herrscher greift nicht mehr nur über Propaganda/fake news und andere manipulative Maßnahmen in die Souveränität eines Nachbarstaates ein, er greift zu physischer Gewalt. Alles Diskutieren hat ein Ende, die Zerstörung gewinnt die Oberhand.
Erschütternd ist neben dem Leid für Menschen, dass in Ost und West, in Diktaturen wie in demokratischen Systemen, nach wie vor Millionen Menschen von einer Führerfigur in Geiselhaft genommen werden können. Auch hier ist Österreich keine Insel der Seligen.
 
Was tun? Zu oberst stehen die persönlichen, privaten Verbindungen, die eigenen Netzwerke, wo größte Aufmerksamkeit Not tut. Die Gefahr besteht, dass wir unsere Angst und unsere Lähmung in die innersten Beziehungen tragen, denn wohin sonst damit? Hier können wir selbst und jetzt mit erhöhter Aufmerksamkeit beitragen, indem wir sensibel für die eigenen Überforderungen und die unserer Liebsten sind.
Versuchen wir die gesellschaftliche Destruktion nicht in die Beziehungen dringen zu lassen.
 
 
 

von Ursula Narath

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Nur kurz zur aktuellen Lockdown Situation: Es besteht neben persönlichen Sitzungen weiterhin die Möglichkeit, die gemeinsame Arbeit mittels Onlinetherapie fortzuführen.

Zuletzt fanden Sie an der Stelle verschiedene Beiträge zum Thema Arbeit:
Arbeit, die dem Gelderwerb dient, oder Arbeit im Sinne der Selbstverwirklichung, die Arbeit der Mütter, die Bedeutungsveränderung von Arbeit bei der jungen Generation usw. Konsequent weiter gedacht stellt sich die Frage auch nach der Arbeit der Psycho-analytikerin.
Ist Zuhören, Kommentieren, Fragen, Interpretieren überhaupt Arbeit?
Manche stellen es sich schwierig vor und möchten "keine Therapeutin" sein, wie sie sagen.
Vielleicht entstehen hier Miniaturen zum therapeutischen Denken und Handeln.
 
Manche PatientInnen/Klienten fragen sich angesichts der Couch im Raum: Soll ich mich jetzt hinlegen? Manche scheint diese Vorstellung zu erschrecken, andere würden nichts lieber als sich sofort auf die Couch werfen.
Was macht das Liegen im therapeutischen Raum mit uns, was das Sitzen? Würde Therapie im Hocken schnellere Lösungen hervorbringen, angesichts der Tatsache, dass die Beine zu schmerzen beginnen? Was denkt sich im Liegen anders als im Sitzen, Hocken oder Stehen, oder vor dem Bildschirm, so wie jetzt, in Zeiten der Pandemie. Womöglich spielt die körperliche Haltung auch eine Rolle dabei, wie wir denken, wie weit wir uns vom Eingangsproblem gedanklich entfernen bzw. fokussiert bleiben. Wenn Sie mit einem beruflichen Thema in die Beratung kommen, mag es vorrangig sein, eine pragmatische Lösung zu suchen, wenn Sie allerdings Ihrer Arbeit überdrüssig sind und Ideen für eine Neuorientierung wälzen, geht die gedankliche Reise durchaus auch in andere Bereiche: Was wünsche ich mir und was darf ich mir wünschen? Was erwartet meine Famlie von mir? Wo fühle ich mich unsicher?
Diesen Fragen nähere ich mich im Liegen anders an als im Sitzen oder hinter dem Bildschirm.

Qualifikation

Zur Ausübung von Psychotherapie ist nur berechtigt wer eine Ausbildung durchlaufen hat, die nach einer bundesweit einheitlichen Richtlinie erfolgt. http://psychotherapie.ehealth.gv.at/

Vom Grundberuf bin ich akadem. Psychologin, zusätzlich Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin.  Die Psychotherapieausbildung umfasst eine umfangreiche Selbsterfahrung und einen auf Wissenschaftlichkeit basierenden Theorieteil und dauert mindestens vier Jahre.

Es gibt verschiedene anerkannte Methoden (Schulen) für Psychotherapie in Österreich:

ich habe die Ausbildungen zur Verhaltenstherapeutin und zur Psychoanalytikerin (Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse) absolviert und bin Mitglied der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPA) sowie der Europäischen Psychoanalytischen Föderation (EPF).

 
Schwerpunktthemen sind Arbeit (burn-out), Angst und Depression, Sucht.
 
Meine Qualifikation ermöglicht die Verrechnung mit deutschen Krankenkassen.

Leistungen

Psychoanalyse

Die klassische Psychoanalyse ist eine psychotherapeutische Methode die auf Sigmund Freud zurückgeht. Die Behandlung erfolgt im Liegen, mehrmals pro Woche und hat zum Ziel, eine breite und tiefgreifende Veränderung nicht nur an einzelnen Symptomen sondern auch im Erleben und Verarbeiten zu erreichen.
Bei welchen Symptomen oder Beschwerden kann Psychoanalyse / Psychotherapie also hilfreich sein:
  • bei dem Gefühl immer wieder an den selben Situationen zu scheitern (z.B. in Liebesbeziehungen)
  • bei genereller Lustlosigkeit, Motivationsschwäche, Überlastungsreaktionen (z.B. wenn sie ihre Arbeit nicht wie früher bewältigen), liegt eventuell eine depressive Verstimmung vor?
  • sind sie häufig krank und keine körperlich diagnostizierbare Erkrankung vorliegt
  • nehmen sie nicht verschriebene Medikamente oder missbrauchen sie Alkohol um „besser drauf” zu sein oder sich nicht „zu sehr aufzuregen”?
  • leiden sie an unerklärlichen Spannungen oder Angstgefühlen?
  • an Essstörungen
  • Wiederholen sie gewisse Handlungen und Gedanken so oft, dass es störend für sie ist oder haben sie den Eindruck das Kontrollieren nimmt unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch?
  • hat ihr Arzt/ihre Ärztin ihnen empfohlen Psychotherapie in Anspruch zu nehmen?

Psychotherapie

Psychotherapie ist „die kleine Schwester der Psychoanalyse”, strebt weniger ein umfassendes Sich-selbst-Erkennen an als „… die Entwicklung und Gesundheit zu fördern.”
Häufige Fragen zur Psychotherapie (FAQ) und wie ich sie zu beantworten pflege:
  • Viele Menschen beschäftigt, welche psychotherapeutische Methode für Sie die geeignete ist. Ich denke, dass Sie sich zunächst daran orientieren sollten, ob der/die gewählte Therapeut/in eine anerkannte Methode ausübt (z.B. auf der Website des Gesundheitsministeriums).
  • Natürlich ist die Sympathie ein wichtiger Faktor, geht es ja darum, offen und ohne Vorbehalte alles erzählen zu können, was Sie beschäftigt/belastet.
  • Wie lange dauert eine Psychotherapie?
    Eine schwierig zu beantwortende Frage, aber generell sollten Sie davon ausgehen, dass, je länger Sie mit einem bestimmten Thema kämpfen, desto schwieriger ist eine Veränderung. Sicherlich können Sie nach wenigen Stunden bereits abschätzen, ob Ihnen Therapie helfen kann. Im Unterschied zur Beratung ist Therapie darauf angelegt Sie im Veränderungsprozess zu begleiten, da bekanntlich das Wissen lediglich als erster Schritt zur Veränderung angesehen werden kann.
  • Ist ein männlicher oder eine weibliche Therapeut/in besser für mich?
    Diese Frage würde ich Ihnen empfehlen nach ihrer persönlichen Präferenz zu entscheiden.

Im Falle einer ärztlichen Zuweisung zu Psychoanalyse/ Psychotherapie bieten die Krankenkassen Kostenzuschüsse oder vollfinanzierte Kassenplätze an. www.psychotherapie-wien.at

Meine Qualifikation ermöglicht die Verrechnung auch mit deutschen Krankenkassen.

Supervision

Supervision ist eine Methode, die häufig im beruflichen Kontext Verwendung findet:
  • wenn Konflikte am Arbeitsplatz bestehen
  • wenn besonders im sozialen Miteinander eine professionelle Reflexion hilfreich ist
  • wenn die Abgrenzung gegenüber KundInnen oder Vorgesetzten schwer fällt
  • oder wenn Sie burn-out gefährdet sind.

Wenn Sie im Gesundheitswesen tätig sind biete ich auch Konzeptplanung und -besprechungen an.

Für KandidatInnen eines psychotherapeutischen Propädeutikums gibt es die Möglichkeit Supervisions- und Selbsterfahrungsstunden auch in Kleingruppen zu absolvieren.

 

Beratung/ Coaching

Beratung ist ein Setting, das einige wenige Stunden umfasst und das Orientierungshilfe und Coaching zu umschriebenen Fragestellungen bietet.

Auch Schulungen in Kleingruppen werden in folgenden Bereichen angeboten:

  • Suchtprävention
  • Grundlagen psychischer Erkrankungen und ihr Umgang für Fachpersonal
  • "Arbeit und Psyche" (Beratung bei Konflikten im Arbeitskontext).
 

Ablauf

Am Anfang steht das Erstgespräch.

Das Erstgespräch soll Ihnen und mir die Möglichkeit bieten eine erste Abklärung vorzunehmen.

Inhalt kann sein:

  • was Sie beschäftigt/ plagt/ beunruhigt
  • was Sie von einer Zusammenarbeit erwarten
  • welche Erfahrungen Sie eventuell mit Behandlungsversuchen gemacht haben
  • welche Kosten auf Sie zukommen

Wichtig ist im Erstgespräch ein Gefühl dafür zu bekommen, ob eine gemeinsame Arbeit vorstellbar ist, sowie ob Sie sich persönlich und fachlich gut bei mir aufgehoben fühlen.

Für weitere Informationen

Links:


Kosten

Für ein erstes oder mehrere klärende Vorgespräche zur Vorbereitung auf einen therapeutischen Prozesses fällt ein Betrag pro Einheit von 70 Euro an.

Regelmäßige Beratungs- Supervisions- und einstündige Psychotherapieeinheiten kosten 85 Euro/ Coachingeinheiten 100 Euro pro Einheit.

Wenn Sie sich für eine Psychoanalyse entscheiden, also eine Methode, wo intensiv 3-5 Mal pro Woche gearbeitet wird, können wir Sondertarife pro Einheit vereinbaren.

Die verschiedenen Krankenkassen (ÖGK, SVS, BVAEB etc.) bezuschussen, bei  Vorliegen einer "krankheitswertigen Störung" in unterschiedlicher Höhe, zwischen 28 und 40 Euro pro Einheit.

Kontakt

Mag.a Ursula Narath

Praxisadresse:
1180 Wien, Währingerstraße 169/6/1
(öffentlich erreichbar mit den Straßenbahnlinien 9, 40, 41 und 42;
mit der Buslinie 10A, oder der Vorortelinie S45 Station Gersthof).

Telefonische Anmeldung für ein Erstgespräch unter:
0664/53 22 664

Telefonische Erreichbarkeit
in der Regel
Dienstag 7:30 - 8:00 Uhr
donnerstags 13 - 13:30 Uhr (nicht in den Monaten Juli, August!)

Email: info@psychisch-gesund.at

Kontaktformular

Um mir eine Nachricht zukommen zu lassen benutzen Sie bitte untenstehendes Formular (bitte alle Felder ausfüllen).

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