Beratung Supervision Psychotherapie Psychoanalyse

Mag.a Ursula Narath

Mag.a Ursula Narath

Psychisch gesund, also nach klassischer Definition arbeits-, liebes und genußfähig Sein ist in manchen Phasen des Lebens keine Selbst­verständlichkeit. Zur Wiedererlangung des inneren Spielraumes dient die psychotherapeutische Arbeit.

Für Kurzinterventionen biete ich Beratung an.

Außerdem Selbsterfahrung für die Reflexion an Scheidewegen im Leben und für die Vorbereitung auf eine Ausbildung im Sozialbereich.

Psychotherapie und Psychoanalyse sind Methoden um Strukturveränderungen der Psyche anzustoßen.

Weiters biete ich Supervision und Fortbildung zu gesundheitsrelevanten Themen (z.B. burn-out, Süchte) an.

Blog

Regierungsprogramm

von Ursula Narath

Zukunft der Psychotherapie

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Die Regierungsparteien haben ein neues Psychotherapiegesetz verabschiedet, das nahezu ohne Diskussionen mit den bisherigen Ausbildungsvereinen vonstatten ging. Vorbei an der interessierten Öffentlichkeit ist nun eine neue Ära angebrochen, die vorerst folgende Auswirkungen hat:

- der vollständige Umbau der Ausbildungslandschaft hat zur Folge, dass erprobte Strukturen zerschlagen werden und beim Wettkampf um die universitären PartnerInnen einige Institute auf der Strecke bleiben werden. Ob es sich dabei um eine Auslese handelt, die den PatientInnen nützt, ist abzuwarten. Es wurden bislang keine Qualitätssicherungsmaßnahmen definiert.

- Die Mehrheit der zukünftigen TherapeutInnen werden an teuren Privatuniversitäten ausgebildet werden und damit wird die aufdeckende, für die Gesundheit nachhaltig wirksame Psychotherapie nur noch einem kleinen, wohlhabenden Bevölkerungsanteil zugänglich werden.

- Da die Finanzieurng der aufgestockten Praxisanteile in der Ausbildung nicht geregelt ist, wird das politische Versprechen nach verbesserten Ausbildungsbedingungen eine Willensbekundung - eine Wahlkampf-Worthülse - bleiben.

 

PsychologInnen/ PsychotherapeutInnen?

Lieber Leserinnen und Leser!

Derzeit werden mißverständliche Weichen in der Gesundheitspolitik gestellt: es wird davon gesprochen, dass die Klinische Psychologie der Psychotherapie gleichgestellt wird.

Immer wenn neue Finanzierungen in Aussicht gestellt werden, sind wir natürlich sehr froh für unsere PatientInnen, aber Klinische Psychologie ist nicht imstande eine Psychotherapie zu ersetzen.

Da ich selbst beide Ausbildungen absolviert habe, kann ich Ihnen den Unterschied hier näher bringen:

Die Klinische Psychologie ist eine junge Disziplin, die bisher mehrheitlich im stationären Bereich eingesetzt wurde, außer wenn es um Diagnostik geht - da hat sich die Psychologie eine besondere Stellung erarbeitet. Allerdings verfügt die Grundlagenwissenschaft "Psychologie" über keine Theorie zur Behandlung von individuellen psychischen Erkrankungen. Es gibt diverse psychologische "Programme" die alle Personen mit ähnlichen Symptomen über einen Kamm scheren. Aber nur die psychotherapeutischen Schulen verfügen über wissenschaftlich nachweisliche Methoden um das Gewordensein des einzelnen Menschen verstehen und behandeln zu können. International gibt es keine vergleichbare "Verwechslung"- Psychotherapie ist nicht durch Trainings ersetzbar.

Was passiert da also? Die Regierungsparteien versuchen mehr niederschwellige Behandlungen zu implementieren, egal was der/die Einzelne braucht. Auch die gut gemeinte Initiative "Gesund aus der Krise" krankt genau da: Viele bekommen ein paar Sitzungen, aber jene Kinder und Jugendlichen, die dringlich mittel und langfristige Therapien benötigen, bleiben auf der Strecke oder die Eltern müssen tief in die Tasche greifen. Wer krank ist hat Pech gehabt.

Zuletzt hieß es, dass die Klinische Psychologie für die Prävention eingesetzt würde, also da, wo (noch) keine Therapie notwendig ist. Die jetzt angekündigte Gleichsetzung ist ein Rückschritt im österr. Gesundheitswesen.

Qualifikation

Zur Ausübung von Psychotherapie ist nur berechtigt wer eine Ausbildung durchlaufen hat, die nach einer bundesweit einheitlichen Richtlinie erfolgt. http://psychotherapie.ehealth.gv.at/

Vom Grundberuf bin ich akadem. Psychologin, zusätzlich Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin.  Die Psychotherapieausbildung umfasst eine umfangreiche Selbsterfahrung und einen auf Wissenschaftlichkeit basierenden Theorieteil und dauert mindestens vier Jahre.

Es gibt verschiedene anerkannte Methoden (Schulen) für Psychotherapie in Österreich:

ich habe die Ausbildungen zur Verhaltenstherapeutin und zur Psychoanalytikerin (Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse) absolviert und bin Mitglied der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPA) sowie der Europäischen Psychoanalytischen Föderation (EPF).

Weiters:

  • Fortbildung in psychoanalytischer Einzelsupervision (Wr Psychoanalyt. Akademie)
  • Editor in chief der Zeitschrift "Psychotherapie Forum" (Springer Verlag)
  • Universitätslehrgang Psychotherapieforschung (Med. Uni Wien)
  • Vorstandstätigkeit im Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse (WAP) https://psychoanalyse.or.at/
  • aktive Mitarbeit in der Tiefenpsychologischen Dachgesellschaft (http://www.tpd.or.at/)
 
Schwerpunktthemen sind Arbeit (burn-out)/ Arbeitshemmung (Kunst), Angst und Depression, Sucht.
 
Meine Qualifikation ermöglicht die Verrechnung mit österr. und deutschen Krankenkassen.

Leistungen

Psychoanalyse

Die klassische Psychoanalyse ist eine psychotherapeutische Methode die auf Sigmund Freud zurückgeht. Die Behandlung erfolgt im Liegen, mehrmals pro Woche und hat zum Ziel, eine breite und tiefgreifende Veränderung nicht nur an einzelnen Symptomen sondern auch im Erleben und Verarbeiten zu erreichen.
Bei welchen Symptomen oder Beschwerden kann Psychoanalyse / Psychotherapie also hilfreich sein:
  • bei dem Gefühl immer wieder an den selben Situationen zu scheitern (z.B. in Liebesbeziehungen)
  • bei genereller Lustlosigkeit, Motivationsschwäche, Überlastungsreaktionen (z.B. wenn sie ihre Arbeit nicht wie früher bewältigen), liegt eventuell eine depressive Verstimmung vor?
  • sind sie häufig krank und keine körperlich diagnostizierbare Erkrankung vorliegt
  • nehmen sie nicht verschriebene Medikamente oder missbrauchen sie Alkohol um „besser drauf” zu sein oder sich nicht „zu sehr aufzuregen”?
  • leiden sie an unerklärlichen Spannungen oder Angstgefühlen?
  • an Essstörungen
  • Wiederholen sie gewisse Handlungen und Gedanken so oft, dass es störend für sie ist oder haben sie den Eindruck das Kontrollieren nimmt unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch?
  • hat ihr Arzt/ihre Ärztin ihnen empfohlen Psychotherapie in Anspruch zu nehmen?

Psychotherapie

Psychotherapie ist „die kleine Schwester der Psychoanalyse”, strebt weniger ein umfassendes Sich-selbst-Erkennen an als „… die Entwicklung und Gesundheit zu fördern.”
Häufige Fragen zur Psychotherapie (FAQ) und wie ich sie zu beantworten pflege:
  • Viele Menschen beschäftigt, welche psychotherapeutische Methode für Sie die geeignete ist. Ich denke, dass Sie sich zunächst daran orientieren sollten, ob der/die gewählte Therapeut/in eine anerkannte Methode ausübt (z.B. auf der Website des Gesundheitsministeriums).
  • Natürlich ist die Sympathie ein wichtiger Faktor, geht es ja darum, offen und ohne Vorbehalte alles erzählen zu können, was Sie beschäftigt/belastet.
  • Wie lange dauert eine Psychotherapie?
    Eine schwierig zu beantwortende Frage, aber generell sollten Sie davon ausgehen, dass, je länger Sie mit einem bestimmten Thema kämpfen, desto schwieriger ist eine Veränderung. Sicherlich können Sie nach wenigen Stunden bereits abschätzen, ob Ihnen Therapie helfen kann. Im Unterschied zur Beratung ist Therapie darauf angelegt Sie im Veränderungsprozess zu begleiten, da bekanntlich das Wissen lediglich als erster Schritt zur Veränderung angesehen werden kann.
  • Ist ein männlicher oder eine weibliche Therapeut/in besser für mich?
    Diese Frage würde ich Ihnen empfehlen nach ihrer persönlichen Präferenz zu entscheiden.

Im Falle einer ärztlichen Zuweisung zu Psychoanalyse/ Psychotherapie bieten die Krankenkassen Kostenzuschüsse oder vollfinanzierte Kassenplätze an. www.psychotherapie-wien.at

Meine Qualifikation ermöglicht die Verrechnung auch mit deutschen Krankenkassen.

Supervision

Supervision ist eine Methode, die häufig im beruflichen Kontext Verwendung findet:
  • wenn Konflikte am Arbeitsplatz bestehen
  • wenn besonders im sozialen Miteinander eine professionelle Reflexion hilfreich ist
  • wenn die Abgrenzung gegenüber KundInnen oder Vorgesetzten schwer fällt
  • oder wenn Sie burn-out gefährdet sind.

Wenn Sie im Gesundheitswesen tätig sind biete ich auch Konzeptplanung und -besprechungen an.

Für KandidatInnen eines psychotherapeutischen Propädeutikums gibt es die Möglichkeit Supervisions- und Selbsterfahrungsstunden auch in Kleingruppen zu absolvieren.  

Beratung/ Coaching/Schulung

Beratung ist ein Setting, das einige wenige Stunden umfasst und das Orientierungshilfe und Begleitung in umschriebenen Fragestellungen bietet.

Auch Schulungen in Kleingruppen werden in folgenden Bereichen angeboten:

  • Suchtprävention
  • Grundlagen psychischer Erkrankungen und ihr Umgang für Fachpersonal
  • "Arbeit und Psyche" (Beratung bei Konflikten im Arbeitskontext).
 

Ablauf

Am Anfang steht das Erstgespräch.

Das Erstgespräch soll Ihnen und mir die Möglichkeit bieten eine erste Abklärung vorzunehmen.

Inhalt kann sein:

  • was Sie beschäftigt/ plagt/ beunruhigt
  • was Sie von einer Zusammenarbeit erwarten
  • welche Erfahrungen Sie eventuell mit Behandlungsversuchen gemacht haben
  • welche Kosten auf Sie zukommen

Wichtig ist im Erstgespräch ein Gefühl dafür zu bekommen, ob eine gemeinsame Arbeit vorstellbar ist, sowie ob Sie sich persönlich und fachlich gut bei mir aufgehoben fühlen.

Für weitere Informationen

Links:


Kosten

Für Erstgespräche, Supervisionseinheiten und Therapien mit einer Frequenz von 1 x pro Woche fallen 85 Euro an Kosten an.

Wenn Sie sich für eine Psychoanalyse entscheiden, also für eine Methode, wo intensiv 3-5 Mal pro Woche gearbeitet wird, können Sondertarife pro Einheit vereinbart werden.

Die verschiedenen Krankenkassen (ÖGK, SVS, BVAEB etc.) bezuschussen bei  Vorliegen einer "krankheitswertigen Störung", in unterschiedlicher Höhe zwischen 28 und 40 Euro pro Einheit.

Kontakt

Mag.a Ursula Narath

Praxisadresse:
1180 Wien, Währingerstraße 169/6/1
(öffentlich erreichbar mit den Straßenbahnlinien 9, 40, 41 und 42;
mit der Buslinie 10A, oder der Vorortelinie S45 Station Gersthof).

Telefonische Anmeldung für ein Erstgespräch unter:
0664/53 22 664

Telefonische Erreichbarkeit
in der Regel
Dienstag 7:30 - 8:00 Uhr
donnerstags 13 - 13:30 Uhr (nicht in den Monaten Juli, August!)

Email: info@psychisch-gesund.at

Kontaktformular

Um mir eine Nachricht zukommen zu lassen benutzen Sie bitte untenstehendes Formular (bitte alle Felder ausfüllen).

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