Beratung Supervision Psychotherapie Psychoanalyse

Mag.a Ursula Narath

Mag.a Ursula Narath

Psychisch gesund, also nach klassischer Definition arbeits-, liebes und genußfähig Sein ist in manchen Phasen des Lebens keine Selbst­verständlichkeit. Zur Wiedererlangung des inneren Spielraumes dient die psychotherapeutische Arbeit.

Für Kurzinterventionen biete ich Beratung an.

Außerdem Selbsterfahrung für die Reflexion an Scheidewegen im Leben.

Psychotherapie und Psychoanalyse sind Methoden um psychische Erkrankungen zu behandeln.

Weiters biete ich Supervision und Fortbildung zu gesundheitsrelevanten Themen (z.B. burn-out, Süchte) an.

Für KollegInnen, die mit der Methode der psychoanalytisch orientierten Psychotherapie (POP) arbeiten, biete ich besondere Supervisions­konditionen an.

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von Ursula Narath

 

Infos für KFA Versicherte:

Ihre Versicherung hat die Möglichkeit, Therapie via skype uä, anzubieten, wieder zurückgenommen, d.h. face-to-face Therapien sind die einzig verrechenbare Form von psychotherapeutischen Sitzungen.

 

 

von Ursula Narath

Der Sager von Herrn Geisler ("widerwärtiges Luder") ist erfrischend! Endlich herrscht Offenheit, Ehrlichkeit und Volksnähe. Ich gehe soweit zu sagen, es handelt sich um ein Geschenk, wie wenn sich in der Therapie ein unbewußter Mosaikstein zeigt. Kein Interview ist so erhellend, zumindest nicht in der türkisen Blase. Außer vielleicht noch beim salzburger Landeshauptmann, wenn er, ob der gestrichenen Inlandsflüge der AUA, den Bedeutungsverlust von Salzburg beklagt. Was ist eine Klimakrise gegen den B e d e u t u n g s v e r l u s t  von Salzburg? Man fragt sich ohnehin, wieso so ein Aufhebens um ein paar mehr an Plusgraden gemacht wird. Vielleicht reguliert sich das Weltklima dahingehend, dass der salzburger Schnürlregen die Jedermann-Aufführungen seltener stört. Schlecht?

Alles läuft wie geschmiert in die richtige Richtung, in die Richtung der 2 Klassen. Dort will Österreich auch hin. Seit der konservativen Wende im Jahr 2000, als die Österreicherinnen und Österreicher begonnen haben den Zusammenhalt abzuwählen.

Im Gesundheitssystem erleben wir das hautnahe. Wer kann, geht zur Wahlärztin, wer kann, spart Steuern, wer kann, nimmt aus dem Härtefallfond Geld, auch wenn das eigene Sparbuch prall gefüllt ist. Korruption und Schlitzohrigkeit ergreifen die gesamte Gesellschaft. Die Putzfrau, die schwarz arbeitet, den VP Lobbyisten, der sich bestechen läßt.

Das Gesundheitssystem ist völlig unterfinanziert. Zu wenige zahlen ein, die Leistungen werden zurückgefahren. Noch vor wenigen Jahren waren für verschiedene psychische Leiden die Ausmaße an Behandlungsstunden deutlich höher als heute. Weil wir schneller gesund werden? Wohl eher nicht.

Aber es finden sich auch in allen Schichten Meinungen wie: "Wenn die Anderen sich nehmen, warum soll nicht ich auch?".

Die ehemals sozialdemokratischen WählerInnen, die zur Humpti-Dumpti Partei wechseln, erklären das mit der Nehmerqualität der Ausländer.

Die gut Verdienenden beschützen ihren Reichtum mit dem Blick auf Jene, die in Österreich gar keine Steuern zahlen, wie Amazon und Co. Die Reduktion von Schuldgefühlen klappt damit bestens.

Und dabei ist Österreich immer noch eines der reichsten Länder, bei 17 % armutsgefährdeter Menschen. Wie geht das zusammen? Die Ungleichheit in Gesellschaften schreitet voran, beflügelt durch das längst überwunden geglaubte Erstarken theokratischer Bewegungen. Nicht Bildungsferne bedroht unsere Kultur, sondern mangelnde Herzenswärme. Die Mutter, die ihrer Tochter nicht vergönnt ein besseres Leben zu haben als sie selbst, sie in Abhängigkeit zur destruktiven Familie hält und ihrer Entfaltung entgegen steht.

Wissenschaft gegen Religiosität/ Forschung gegen Fake news/ Mitmenschlichkeit gegen Egoismus.

Der Bauer, der sein Produkt zu beschämend niedrigen Preisen verkaufen muss, könnte solidarisch sein mit der Wissenschafterin, die viele Jahre studiert hat, um mit einem beschämend niedrigen Gehalt ihren Beitrag in der Gesellschaft zu leisten. So aber kauft sie Billiglebensmittel aus Spanien und er schimpft auf die "Gschtudierten".

Die Risse in unserer Gemeinschaft werden stärker.

 

 

von Ursula Narath

Wert der Arbeit - Geldwert?

 

Derzeit wird verstärkt darüber nachgedacht, was einzelne Berufssparten leisten: allen voran die Handelsangestellten, die Pflegekräfte, die sogenannten SystemerhalterInnen.

Die Frage die sich also stellt ist: sollten diese Arbeitsbereiche besser honoriert werden bzw. höher gewertschätzt werden - ja, natürlich.

Aber, es gilt auch am System insgesamt einiges zu überdenken.

 

Qualifikation

Zur Ausübung von Psychotherapie ist nur berechtigt wer eine Ausbildung durchlaufen hat, die nach einer bundesweit einheitlichen Richtlinie erfolgt. http://psychotherapie.ehealth.gv.at/

Vom Grundberuf bin ich akadem. Psychologin, zusätzlich Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin.  Die Psychotherapieausbildung umfasst eine umfangreiche Selbsterfahrung und einen auf Wissenschaftlichkeit basierenden Theorieteil und dauert mindestens vier Jahre.

Es gibt verschiedene anerkannte Methoden (Schulen) für Psychotherapie in Österreich:

ich habe die Ausbildungen zur Verhaltenstherapeutin und zur Psychoanalytikerin (Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse) absolviert und bin Mitglied der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPA) sowie der Europäischen Psychoanalytischen Föderation (EPF).

 
Schwerpunktthemen sind Sucht, Arbeit, Angst und Depression.
 
Meine Qualifikation ermöglicht die Verrechnung mit deutschen Krankenkassen.

Leistungen

Psychoanalyse

Die klassische Psychoanalyse ist eine psychotherapeutische Methode die auf Sigmund Freud zurückgeht. Die Behandlung erfolgt im Liegen, mehrmals pro Woche und hat zum Ziel, eine breite und tiefgreifende Veränderung nicht nur an einzelnen Symptomen sondern auch im Erleben und Verarbeiten zu erreichen.
Bei welchen Symptomen oder Beschwerden kann Psychoanalyse / Psychotherapie also hilfreich sein:
  • bei dem Gefühl immer wieder an den selben Situationen zu scheitern (z.B. in Liebesbeziehungen)
  • bei genereller Lustlosigkeit, Motivationsschwäche, Überlastungsreaktionen (z.B. wenn sie ihre Arbeit nicht wie früher bewältigen), liegt eventuell eine depressive Verstimmung vor?
  • sind sie häufig krank und keine körperlich diagnostizierbare Erkrankung vorliegt
  • nehmen sie nicht verschriebene Medikamente oder missbrauchen sie Alkohol um „besser drauf” zu sein oder sich nicht „zu sehr aufzuregen”?
  • leiden sie an unerklärlichen Spannungen oder Angstgefühlen?
  • an Essstörungen
  • Wiederholen sie gewisse Handlungen und Gedanken so oft, dass es störend für sie ist oder haben sie den Eindruck das Kontrollieren nimmt unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch?
  • hat ihr Arzt/ihre Ärztin ihnen empfohlen Psychotherapie in Anspruch zu nehmen?

Psychotherapie

Psychotherapie ist „die kleine Schwester der Psychoanalyse”, strebt weniger ein umfassendes Sich-selbst-Erkennen an als „… die Entwicklung und Gesundheit zu fördern.”
Häufige Fragen zur Psychotherapie (FAQ) und wie ich sie zu beantworten pflege:
  • Viele Menschen beschäftigt, welche psychotherapeutische Methode für Sie die geeignete ist. Ich denke, dass Sie sich zunächst daran orientieren sollten, ob der/die gewählte Therapeut/in eine anerkannte Methode ausübt (z.B. auf der Website des Gesundheitsministeriums).
  • Natürlich ist die Sympathie ein wichtiger Faktor, geht es ja darum, offen und ohne Vorbehalte alles erzählen zu können, was Sie beschäftigt/belastet.
  • Wie lange dauert eine Psychotherapie?
    Eine schwierig zu beantwortende Frage, aber generell sollten Sie davon ausgehen, dass, je länger Sie mit einem bestimmten Thema kämpfen, desto schwieriger ist eine Veränderung. Sicherlich können Sie nach wenigen Stunden bereits abschätzen, ob Ihnen Therapie helfen kann. Im Unterschied zur Beratung ist Therapie darauf angelegt Sie im Veränderungsprozess zu begleiten, da bekanntlich das Wissen lediglich als erster Schritt zur Veränderung angesehen werden kann.
  • Ist ein männlicher oder eine weibliche Therapeut/in besser für mich?
    Diese Frage würde ich Ihnen empfehlen nach ihrer persönlichen Präferenz zu entscheiden.

Im Falle einer ärztlichen Zuweisung zu Psychoanalyse/ Psychotherapie bieten die Krankenkassen Kostenzuschüsse oder vollfinanzierte Kassenplätze an. www.psychotherapie-wien.at

Supervision

Supervision ist eine Methode, die häufig im beruflichen Kontext Verwendung findet:
  • wenn Konflikte am Arbeitsplatz bestehen
  • wenn besonders im sozialen Miteinander eine professionelle Reflexion hilfreich ist
  • wenn die Abgrenzung gegenüber KundInnen oder Vorgesetzten schwer fällt
  • oder wenn Sie burn-out gefährdet sind.

Wenn Sie im Gesundheitswesen tätig sind biete ich auch Konzeptplanung und -besprechungen an.

Für KandidatInnen eines psychotherapeutischen Propädeutikums gibt es die Möglichkeit Supervisions- und Selbsterfahrungsstunden auch in Kleingruppen zu absolvieren.

 

Beratung/ Schulung

Beratung ist ein setting das einige wenige Stunden umfasst und das Orientierungshilfe und Coaching anbietet.

Ich bin Mitarbeiterin im BeraterInnennetz der international tätigen Wirtschaftspsychotherapeutin Frau Mag. Dr. Manuela Raidl-Mörth. Das Aufgabengebiet umfasst die Beratung im Sinne der "Betrieblichen Gesundheitsförderung" Prävention und Krisenmanagement. http://www.wirtschaftspsychotherapie.at/

Schulungen biete ich in folgenden Bereichen an:

  • Suchtprävention
  • Grundlagen psychischer Erkrankungen und ihr Umgang für Fachpersonal (z.B. für die Caritas)
  • "Arbeit und Psyche" (Beratung bei Konflikten im Arbeitskontext).
 

Ablauf

Am Anfang steht das Erstgespräch.

Das Erstgespräch soll Ihnen und mir die Möglichkeit bieten eine erste Abklärung vorzunehmen.

Inhalt kann sein:

  • was Sie beschäftigt/ plagt/ beunruhigt
  • was Sie von einer Zusammenarbeit erwarten
  • welche Erfahrungen Sie eventuell mit Behandlungsversuchen gemacht haben
  • welche Kosten auf Sie zukommen

Wichtig ist im Erstgespräch ein Gefühl dafür zu bekommen, ob eine gemeinsame Arbeit vorstellbar ist, sowie ob Sie sich persönlich und fachlich gut bei mir aufgehoben fühlen.

Für weitere Informationen

Links:


Kosten

Die Krankenkassen bezuschussen in unterschiedlicher Höhe.

Das Erstgespräch kostet 70 Euro.

Die einstündige Psychotherapie und Supervisionen kosten 80 Euro pro Einheit.

Für psychoanalytische Psychotherapie (zwei oder drei Termine pro Woche) und für Psychoanalyse Sitzungen (vier oder fünf Einheiten pro Woche) gelten Wochenpauschalen.

zwei Termine pro Woche 140,-
drei Termine pro Woche 180,-
vier Einheiten pro Woche 190,-
fünf Einheiten pro Woche 200,-

Kontakt

Mag.a Ursula Narath

Praxisadresse:
1180 Wien, Währingerstraße 169/6/1
(öffentlich erreichbar mit den Straßenbahnlinien 9, 40, 41 und 42;
mit der Buslinie 10A, oder der Vorortelinie S45 Station Gersthof).

Telefonische Anmeldung für ein Erstgespräch unter:
0664/53 22 664

Telefonische Erreichbarkeit
in der Regel
Dienstag 7:30 - 8:00 Uhr
donnerstags 13 - 13:30 Uhr (nicht in den Monaten Juli, August!)

Email: info@psychisch-gesund.at

Kontaktformular

Um mir eine Nachricht zukommen zu lassen benutzen Sie bitte untenstehendes Formular (bitte alle Felder ausfüllen).

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